Die Klimalüge
Die Kopenhagener Konferenz nähert sich ihrem Ende und überall auf der Welt wird darüber diskutiert, ob der Klimawandel stattfindet und wenn ja, ob und inwieweit er vom Menschen gemacht ist ist, es also einen anthropogenen Einfluss gibt, oder sogar eine ahtropogene Ursache. Überall? Mitnichten. In all den gleichgeschaltet zu sein scheinenden verbreiteten Medien der Erde (diejenigen die zumeist gelesen werden) gilt der anthropogene Einfluss als herrschender Konsens unter den Politikern (was stimmt) und unter den Wissenschaftern, was bei den Wissenschaftern jedoch bei weitem nicht stimmt. Beispielhaft hierzu die Leipziger Erklärung: http://www.sepp.org/policy%20declarations/LDrevised.html
Ich möchte hier keinen weiteren Pro- oder Contraartikel verfassen. Ich möchte hier auch nicht mit wissenschaftlichem Spezialwissen aufwarten. Das Ganze ist sowieso derart kompliziert, dass ein normaler, d.h. ein sich mit diesem Gebiet nicht außergewöhnlich gut auskennender, Mensch die ganzen Argumente längst nicht mehr nachvollziehen kann. Ich möchte hier ganz einfach nur Fakten aufzählen, die allein für sich stehen und mich wissenschaftlich dem Thema nähern.
Man muss sich als vernünftig denkender, redlicher Mensch folgende Fragen stellen, will man der Komplexität des Themas und der Objektivität gerecht werden:
1) Gibt es derzeit einen Klimawandel?
2) Wenn ja, hat der Mensch einen Einfluss darauf?
3) Wenn ja, wie stark und wodurch?
4) Welche Folgen hat der Klimawandel, bzw. eine sich erhöhende Temperatur?
5) Wie begegnet man einem menschgemachten Klimawandel?
6) Wie begegnet man generell einem stattfindenden Klimawandel?
ad 1) Es gab immer einen Klimawandel und wird auch immer einen Klimawandel geben. Findet aber derzeit einer statt? Zweifelsohne, schließlich schwanken die Temperaturen ständig und eine leichte Erwärmung ist, nimmt man die Mitte des 19. Jhdts. als Ausgangspunkt, ebenfalls zu beobachten. Zu sagen, das Klima würde sich nicht wandeln, käme einer Negierung aller Fakten gleich; vor allem des Faktums, dass sich die Erde schon immer abkühlte und erwärmte. Nur wie stark ist er und in welche Richtung schlägt das Pendel derzeit? Noch 1970 prognostizierten viele Klimaforscher eine Eiszeit in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten; die Wahrheit ist aber, dass sich die Erde leicht erwärmt hat. Jedoch nicht so stark, wie die Medien ständig suggerieren wollen, denn die Erde kühlte sich in den letzten zehn Jahren leicht ab, das ist ein nachgewiesenes Faktum, das selbst von den stärksten Befürwortern des menschgemachten Klimawandels nicht bestritten wird. Erklären können sich diese Herren die Abkühlung jedoch nicht. Es ist daher im Moment nicht abzusehen, wie stark sich die Erde in den nächsten Jahrzehnten erwärmen wird, oder ob es nicht doch wieder kühler wird, so wie es der derzeitige Trend anzeigt.
ad 2 und 3) Es ist natürlich, dass man diese Fragen verbindet, hängen sie doch engst miteinander zusammen. Es ist ebenfalls verständlich, dass man diesem Punkt die größte Aufmerksamkeit zuteil werden lassen sollte, denn schließlich hängt von seinem Ausgang die Antwort auf die restlichen Fragen ab. Kommt man gar zu dem Ergebnis, dass der Mensch nicht den geringsten Einfluss auf das Klima hat, sind die folgenden Fragen sogar obsolet. Wie gesagt, ich will hier keine wissenschaftliche Auseinandersetzung fortführen, sondern schlicht und für jeden nachvollziehbar ein paar Fakten darlegen. Wer jedoch eine tiefergehende wissenschaftliche Herangehensweise präferiert, dem sei die Seite www.biokurs.de/treibhaus ans Herz gelegt.
a) Im Ordovizium betrug der CO2 Gehalt das etwa fünfzehnfache der heutigen Werte und am Ende dieser Zeit herrschte Eiszeit. Jetzt könnte man natürlich verschiedene Gründe dafür finden, warum die Erde bei einem fünfzehnfachen CO2 Gehalt (eine Menge, die der Mensch nie ausstoßen könnte) kein Glutofen war. Es stellt sich jedoch schon die Frage, warum im mittleren Ordovizium der CO2 Gehalt fünfzehnmal so hoch wie heute war, die Pflanzen gedeihten und die Temperatur normal war, die Temperatur aber mit Fortschreiten dieser Zeit so weit sank, dass im Oberordovizium eine der stärksten Eiszeiten der Erdgeschichte stattfand. Das heißt also zwar, dass mit Absinken des CO2 Gehalts die Temperatur sank (wobei man nicht genau sagen kann, was als erstes geschah, das lasse ich mal aus), der CO2 Gehalt, der zur Erinnerung fünfzehnmal so hoch wie heute war, zu keiner Erwärmung der Erde führte, die Temperatur sank sogar sehr stark. Folgt man aber der Theorie der Politik und des IPCC, so müsste dieser extrem hohe CO2 Gehalt aber zu einer starken Erhitzung der Erde geführt haben. Quelle hierzu: http://www.geophysik.uni-kiel.de/~sabine/DieErde/Erdgeschichte/ordovizium.html
b) Nach der Theorie des IPCC absorbiert das CO2 in der Atmosphäre die von der Erde in Form von Infrarotstrahlung abgehende Wärme und sorgt so für eine Erwärmung der Erde. Das CO2, ein bisschen Wissenschaft muss sein, kann aber IR- Strahlung in der Wellenläge zwischen 7 und 13 mm (Mikrometern) gar nicht absorbieren, es ist dazu schlicht nicht fähig. Gerade bei diesen Wellenlängen entweicht aber die Wärme der Erde. Quelle hierzu: http://www.vdi-nachrichten.com/vdi_nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=archiv&cat=1&ID=226
c) Wie man zu Climategate auch steht, es wirft doch die Frage auf, warum Wissenschafter andere Wissenschafter diskreditieren wollen. Als objektiver Wissenschafter müsste man doch geradezu gierig auf die Forschungen der Kollegen sein, sie miteinander abgleichen, nächtelang diskutieren, usw. Statt dessen werden Wissenschafter, die den menschlichen Einfluss anzweifeln diskreditiert, diffamiert und unterdrückt. Warum tun diese Wissenschafter das, wenn doch ihre Zahlen und Studien für sich sprechen müssten?
d) Den Berechnungen und der Theorie des IPCC zufolge, müsste sich die Erde ständig erwärmen, da der CO2 Gehalt ja ständig ansteigt. Fakt ist aber, dass sich die Erde zwischen 1945 und 1970 nicht erwärmt hat, auch in den letzten zehn Jahren nicht, sie kühlte sogar ab. Statt durch diese Fakten die Theorie des IPCC in Zweifel zu ziehen, werden heftig Erklärungen gesucht, die die Theorie des IPCC mit diesen Nichterwärmungszeiten in Einklang bringen können. Diese Fakten sind so zahlreich belegt, dass man sie jederzeit googeln kann.
e) Selbst das IPCC vertritt im Bericht von 2007 nicht die Ansicht, dass der Mensch eindeutig für den Klimawandel verantwortlich gemacht werden kann. Im Gegenteil, im Schlussteil spricht er von deutlichen Unsicherheiten bei den Modellen und nicht vorhandenen Fakten. Genaueres darüber steht im IPCC Bericht 2007, meine Quelle kann aber jeder gerne haben, sie stammt aus einem Artikel der Zeitschrift Novo, der online leider nicht verfügbar ist. Gegen Anfrage kann ich den Artikel aber gerne durch Scan zusenden.
d) Die Welt hat eine der schwersten Finanzkrisen hinter sich, die Regierungen der Erde haben Billionen an Dollar ausgegeben (die nebenbei bemerkt alle durch Schulden finanziert wurden) um die Wirtschaft zu stützen und einen Zusammenbruch des Bankensektors zu verhindern. Diese Unsummen müssen natürlich irgendwie wieder hereingebracht werden. Deshalb kam den Politikern eine Klimasteuer in den Sinn (eine weltweite Transaktionssteuer, deren Einnahmen für den “Klimaschutz” verwendet werden sollen); dass diese Gelder aber sicher nicht für einen “Klimaschutz” verwendet werden, sondern in die Staatshaushalte fließen, bestreiten die Politiker nichtmal selbst. Faymann sagte selbst in der Presse, diese Steuer solle auch der Konjunktur und Ähnlichem dienen. Was das mit diesem Thema zu tun hat? Nun, man sollte sich bei jedem Thema die Frage des Cui bono? stellen. Ich habe mit diesem Punkt deutlich demonstriert, dass die Politik (egal welcher Couleur) massives Interesse daran hat, dass sie den Menschen klarmacht, sie seien für den Klimawandel verantwortlich. Stellen wir uns mal die Gegenfrage: wer hat denn etwas davon, wenn man herausfindet, dass der Mensch nicht dafür verantwortlich ist? Die Antwort: niemand. Einzig die Ölscheichs und Russland haben ein Interesse daran, dass weiter fossile Energie verbraucht wird. Erstens wird aber trotz erneuerbarer Energien weiterhin fossile Energie verbraucht, sodass durch “Klimaschutzmaßnahmen” diese Interessen nicht sonderlich beeinträchtigt werden und zweitens hab ich bezüglich Klimawandel noch keinen Aufschrei (dass der Mensch verantwortlich ist) aus Russland oder den Erdöl produzierenden Ländern vernommen, was für diese These spricht.
ad 3) Nehmen wir an, das CO2 erwärmt die Erde tatsächlich. Wie stark ist nun der Einfluss des Menschen? Sehen wir uns die Fakten an: der CO2 Anteil an der Atmosphäre beträgt derzeit 0,038%. Der Mensch trägt zu diesem CO2 Gehalt ca. 3- 4% bei (das ist ganz einfach nachrechenbar und wird von niemandem bezweifelt). Angesichts dieser Zahl muss man sich schon fragen, wie stark denn der Einfluss des Menschen sein kann, wenn er so einen kleinen Teil dazu beiträgt. Ein Tropfen, der das Wasser zum Überlaufen bringt, kann es ja nicht sein, denn wie wir bereits wissen, gab es schon deutlich höhere CO2 Mengen in der Atmosphäre und dass die Erdatmosphäre gerade jetzt so perfekt ausbalanciert ist, dass jedes bisschen CO2 mehr das System zum Kippen bringt, ist unwahrscheinlich. Warum sollte in einer milliardenlangen Erdgeschichte gerade die letzten paar tausend Jahre eine perfekt ausbalancierte Atmosphäre hervorgebracht haben? Ich bin zugegebenermaßen kein Mathematikgenie. Es kann sich aber jeder selbst ausrechnen, wieviel es bringt, den CO2 Ausstoß der Menschheit um 20% zu minimieren, wenn a) das CO2 0,038% der Atmosphäre ausmacht und b) nur 3- 4% von diesen 0,038% vom Menschen stammen. Es liegt hier viel eher nahe, dass sich der Mensch (wie schon oft in der Geschichte) maßlos überschätzt (das ist aber ein persönlicher Schluss, ich bitte jeden Leser, sich seine eigenen Schlüsse zu ziehen).
ad 4) Zu Zeiten der Dinosaurier und auch viele weitere Male war die Erdtemperatur um vieles höher als heute. Auch das ist unbestrittenes Faktum. Nun wissen wir nicht genau, wieviele Wirbelstürme es damals gab, wie hoch genau das Wasser wo stand oder welche Tiere deswegen ausgestorben sind. Fakt ist aber, dass alle Tiere irgendwann aussterben. Warum betrachtet es der Mensch als so eine große Katastrophe, dass Tierarten aussterben? Die Natur hat immer wieder neues Leben hervorgebracht. In Wahrheit sind 99% aller Tierarten, die jemals die Erde bevölkerten, ausgestorben. Dass der Mensch dafür vielleicht verantwortlich ist, kann ein schlechtes Gewissen auslösen, beeinträchtigt die Natur aber in keinster Weise, es sei denn, man glaubt wirklich, dass sämtliche Tiere auf dieser Erde aussterben werden, wenn sich das Klima wandelt. Der aussterbende Eisbär (dessen Population seit 50 Jahren im Steigen begriffen ist) ist also eine rein psychische Angelegenheit, um die Menschen für die Klimapolitik zu gewinnen. Und ansonsten? Wie gesagt, wie sich eine erhöhte Temperatur auswirkt, kann man nicht genau sagen, aber in den folgenden Punkten wird das genauer behandelt.
ad 5) Nehmen wir an, der Mensch hat einen erheblichen Einfluss auf den Klimawandel. Was können wir nun tun? Die Wahrheit: gar nichts. Wir müssten das CO2 massiv einsparen, da aber die Hauptemittäre die USA und China sind und diese Länder nicht gewillt sind, hier etwas zu unternehmen (oder massiv zu unternehmen), werden wir eine erhebliche CO2 Reduktion niemals zustande bringen. China und die Entwicklungsländer haben außerdem (um auf die Zahlungen der Industrieländer an die Entwicklungsländer einzugehen) nicht die wissenschaftlichen und technischen Kapazitäten, um mit auch noch so viel Geld (wobei ja China mehrere MRD in seinem Staatsfond hat, wieso sollten wir also dem Land, das unsere Firmen reihenweise mit dem Geld aufkauft auch noch zusätzliches Geld in die hand drücken?) eine CO2 Reduktion herbeizuführen.
ad 6) Was können wir nun tun, wenn sich eine Erderwärmung tatsächlich so schlimm auswirkt? Wir können dagegen in der Tat sehr viel tun. Wir können Dämme bauen, zukünftig die Städte so planen und bauen, dass sie wind- und flutfest sind. Wir könnten auch den Entwicklungsländern das Geld geben, um solche Maßnahmen zu treffen. Das würde nur einen Bruchteil dessen kosten, was eine versuchte CO2 Reduktion kostet, die die (angenommene) menschengemachte Erwärmung sowieso nur hinauszögert (wie in Punkt 5 aufgeführt).
Ich danke jedem Leser für die Zeit, um sich das alles durchzulesen. Ich hoffe, ich konnte einen einigermaßen wissenschaftlichen und vernünftigen Überblick über die Diskussion verschaffen. Ich bitte auch jeden Leser nochmal, sich seine eigene Meinung darüber zu bilden. Ich denke aber, ich konnte hinreichend darlegen, dass die Unsummen und die Maßnahmen, die derzeit zahlreich gesetzt werden, uns nicht einen Jota voranbringen (ob der Mensch nun Ursache ist, oder nicht).
Die Politik wäre hier gefordert, diesem Unsinn Einhalt zu gebieten, stattdessen scheint sie diese Hysterie anzufachen, um sie für sich zu nutzen. Klar, mit der Drohung der Apokalypse ließ es sich schon im Mittelalter leicht regieren.